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Donnerstag, 28. November 2013

Unternehmenskultur erfassen


Eine mögliche Ursache für einen hohen (oder geringen) Einsatz und eine hohe (oder geringe) Leistung kann die Unternehmenskultur des jeweiligen Unternehmens sein.

Die Erfassung der Unternehmenskultur ist komplex. Dabei werden 4 zentrale Herausforderungen genannt:

" -  die verschiedenen Ebenen und Komponenten von Unternehmenskultur und ihre Vernetzung

- die Selbstverständlichkeit von Unternehmenskultur

- ihre möglichen Subkulturen 

- eine Bewertung der vorhandenen (IST-)Kultur."


Quelle: S.A. Sackmann: “Möglichkeiten der Erfassung und Entwicklung von Unternnehmenskultur” in: BADURA et al.: Fehlzeitenreport 2008 -

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Jörg Linder / Master of Arts in Gesundheitsmanagement und Prävention / Dipl.-Sozialarbeiter / Sozialtherapeut / Personal Fitness Trainer
 



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Dienstag, 26. November 2013

Mitarbeiter am BGM beteiligen

"Vorrangig beabsichtigen die Unternehmen, die Arbeitsbedingungen für ihre Mitarbeiter so zu verbessern, das diese - auch vor dem Hintergrund einer immer älter werdenden Belegschaft - lange gesund arbeiten können. Für ein nachhaltiges und erfolgreiches Betriebliches Gesundheitsmanagement ist es wichtig, dass Mitarbeiter bei der Implementierung, beispielsweise im Rahmen eines Steuerkreises, beteiligt werden."

Quelle: Lück / Macco / Stalauke: Betriebliches Gesundheitsmanagement - eine Unternehmensbefragung  - in: Fehlzeitenreport 2010

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Montag, 25. November 2013

Diversity Management

Über Vielfalt und Diversity Management können Mitarbeiterbindung, Marktzugänge und Innovationen erreicht werden.  (Köppel in Fehlzeitenreport 2010)

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Freitag, 22. November 2013

Kompetenzen für Führungskräfte

Vorgesetzte und Führungskräfte müssen sich immer bewusst sein, dass sie eine komplizierte Aufgabe haben.

Gute dienstliche und berufliche Ergebnisse sind nicht einfach aufgrund von "ordentlich Druck machen" erreichbar.

Dauerhaft auszahlen wird sich:

- eigenverantwortliches Arbeiten

- Kollgegialität

- Partizipation an Entscheidungen

- Fürsorge.

Die Führungskraft braucht dabei:

- strategische Kompetenz 

- persönliche Kompetenz

- soziale Kompetenz

D.h. für Ihre Führungskräfte, dass sie in den relevanten Bereichen geschult werden müssen.

Ziel ist dabei, dass sich die Führungskraft sowohl in ihrem Fachbereich kompetent fühlt, wie auch in den Bereichen Kommunikation, Mitarbeiterführung, Konfliktmanagement etc. handlungsfähig wird (und unter Stress auch handlungsfähig bleibt).  



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Sonntag, 17. November 2013

Beschäftigungsfähigkeit

"Beschäftigungsfähigkeit wird definiert als kompetentes Tätigsein-Können in allen Lebenslagen, um am wirtschaftlichen und sozialen Leben teilzuhaben. Eine wichtige Grundvoraussetzung dabei ist die individuelle Gesundheitskompetenz."     K. Seiler in: Fehlzeitenreport 2008



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Voraussetzung für erfolgreiches Führen

"Voraussetzungen erfolgreichen Führens sind frühzeitiges Erfassen der Probleme, das Erkennen der Zusammenhänge, das Einfühlen in die Spannungsfelder und letzen Endes der entschlossene Mut. Ziel ist die Entscheidung, die, einmal getroffen, von allen mitgetragen wird."     Hans L. Merkle



 
 
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Donnerstag, 14. November 2013

Innovation - eine Domäne der Jugend?


"Betriebe sind nicht deswegen innovativ, weil sie das "Problem ältere Mitarbeiter" durch Ausgliederung und Vorruhestand lösen, sondern weil es ihnen gelingt, Arbeitnehmer aller Altersstufen in den organisatorischen, hoch innovativen Gesamtzusammenhang zu integrieren."  

M. Astor: Innovation - eine Domäne der Jugend? - In: Fehlzeitenreport 2002






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Mittwoch, 13. November 2013

Entscheidung treffen

"Schließlich müssen Sie die Nerven haben, um eine Entscheidung zu treffen. Sie werden niemals alle Daten besitzen, die Sie benötigen."    (Mike Armstrong / AT&T)

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Montag, 11. November 2013

Frühberentung


Die Frühberentung ist die Fehlzeit (durch vorzzeitige Beendigung des Erwerbsleben bzw. durch Ausschluss aus dem Erwerbsleben) die am kostspieligsten ist - und zwar ökonomisch und sozialpolitisch. Direkt vor der Frühberentung steht häufig noch die Arbeitslosigkeit.

Die Kosten der Frühberentung / Frühinvalidität sind hoch. Hier eine Veröffentlichung aus 2007: 


"Die arbeitsbezogenen volkswirtschaftlichen Kosten der Frühinvalidität belaufen sich in Deutschland auf mindestens 10,3 Milliarden Euro pro Jahr. Davon fallen rund 1,2 Milliarden Euro als direkte Kosten beispielsweise für die Behandlung der Frühinvaliden an. Die Folgekosten der arbeitsbezogenen Frühinvalidität für die Rentenversicherung unter anderem durch entgangene Beitragszahlungen und Effekte auf die Altersrente lassen sich jährlich mit mindestens 2,8 Milliarden Euro ansetzen. Hinzu kommen indirekte Kosten nach dem Humankapitalansatz wie zum Beispiel entgangene Arbeitseinkommen."

Quelle: http://idw-online.de/pages/de/news191030





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Sonntag, 10. November 2013

Lange Zeit bis zum Abschluss

"It's a job that's never started that takes the longest to finish." 
-J.R.R. Tolkien 
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Dienstag, 5. November 2013

Deutsche Unternehmen und Suchtstoff Alkohol

"....Der Trend weg von der betrieblichen Trinkkultur hin zur qualitätsgestützten Suchtprävention sei in den meisten Großunternehmen vollzogen........ Für die Betriebe zahle sich dies spürbar aus........ Nachholbedarf gebe es noch in manchen kleineren und mittleren Unternehmen......"
 
 
 
 
 
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Sonntag, 3. November 2013

Studie der Techniker Krankenkasse zum Thema Stress

"......Der größte Stresstreiber der Menschen ist der Job. Zwei Drittel der Berufstätigen nennen ihn als Stressfaktor. Allerdings: Schon an zweiter Stelle stehen die hohen Ansprüche der Menschen an sich selbst, die den Stresspegel in die Höhe treiben. ........"Ein stressfreier Arbeitsplatz ist eine Utopie - und auch kein erstrebenswertes Ziel", so Baas. Stress sei nicht per se negativ. "Entscheidend ist, dass man über genügend Ressourcen verfügt, die man dem Stress entgegensetzen kann". Und vielen gelingt dies auch: Jeder zweite Berufstätige sagt, dass Stress ihn anspornt, jeder fünfte läuft unter Druck sogar erst richtig zu Hochform auf......"

Quelle: http://www.tk.de/tk/aktionen/jahr-der-gesundheit-stress/tk-stressstudie/611776


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Freitag, 1. November 2013

Arbeitsunterbrechungen als tägliche Belastungsquelle


"Arbeitsunterbrechungen haben in den letzten Jahren als Stressoren an Bedeutung gewonnen......

Zudem werden Zusammenhänge zwischen der Häufigkeit von Arbeitsunterbrechungen mit geistiger Anstrengung, erlebtem Zeitdruck und dem Frustrationserleben während der Arbeit sowie zu emotionaler und kognitiver Irritation am Abend berichtet.

Es zeigt sich, dass Arbeitsunterbrechungen unmittelbar zu einem höheren Belastungserleben während der Arbeit führen und an Tagen mit häufigen Arbeitsunterbrechungen, auch am Abend noch eine höhere Beanspruchung angegeben wird."

Quelle: Rigotti / Baethge / Freude: Arbeitsunterbrechungen als tägliche Belastungsquelle - In: BADURA et al: Fehlzeitenreport 2012 - Springer-Verlag 2012



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Betriebliche Gesundheitspolitik in der Kommunalverwaltung

".....Dabei hat sich gezeigt, das Betriebliche Gesundheitsförderung, verstanden als Bereitstellung ganz überwiegend verhaltensorientierter Angebote zu Bewegung, Ernährung und Stressbewältigung, zumindest in den großen Kommunen etabliert werden konnte.

Das eigentliche Potential einer auf Mitarbeiterorientierung und Ergbnisverbesserung ausgerichteten betrieblichen Gesundheitspolitik wird jedoch nicht voll genutzt - auch mit Blick auf die Förderung des (psychischen) Wohlbefindens der Mitarbeiter."

Quelle: M.J. Steinke:  Betriebliche Gesundheitspolitik in der Kommunalverwaltung  - Ergebnisse einer qualitatitven Studie - in BADURA et al.: Fehlzeitenreport 2009



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Arbeitsbedingungen und Gesundheit der Führungskräfte

"Die bestehenden Forschungsbefunde bestätigen, dass Führungskräfte eine wichtige Rolle für die Gesundheit der Beschäftigten spielen.

Es ergibt deshalb durchaus Sinn, ihnen diesbezüglich Verantwortung zuzuschreiben. Gleichzeitig muss aber auch gefragt werden, über welche Ressourcen sie verfügen, um dieser Verantwortung gerecht werden zu können.
Dabei erscheint gemäß unseren Befunden ein Blick auf die Arbeitsbedingungen und Gesundheit der Führungskräfte durchaus lohnend. Schließlich stellt sich die Frage, inwiefern Führungskräfte selbst gute Arbeitsbedingungen haben müssen, um ihren Beschäftigten ebensolche zuzugestehen. Wichtig und interessant erscheinen in diesem Zusammenhang insebesondere die Tätigkeitsspielräume der Führungskräfte......"


Quelle: Pangert / Schüpbach "Arbeitsbedingungen und Gesundheit von Führungskräften auf mittlerer und unterer Hierarchieebene - in: BADURA et al.: Fehlzeitenreport 2011 - Führung und Gesundheit - S. 77

 
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